Hintergrund Erzlöse-Berechnungstool

Beim Erzlöse-Berechnungstool wird zwecks Vereinfachung und Verallgemeinerung davon ausgegangen, dass die in den Eingabefeldern angeführten Anteile vollständig als Metallchlorid gelöst werden. Weiters wurde die Annahme getroffen, dass die Elemente in oxidischer Form vorliegen und es während des Lösevorgangs zu keiner Wasserstoffbildung kommt.

Es muss an dieser Stelle ebenfalls darauf hingewiesen werden, dass die Löslichkeit von Erzen in Säuren von der Molekülstruktur abhängt. So ist zum Beispiel das Element Titan aus Illmenit in Säuren löslich, während TiO2 vielfach nicht löslich ist. Eine gesonderte Bewertung der Löslichkeiten von Erzen kann nur anhand von Strukturanalysen der Erzproben vorgenommen werden. KON Chemical Solutions kann die entsprechenden Analysen und Bewertungen durchführen.

Bei der Berechnung wird angenommen, dass sich die folgenden Metallchloride bilden:

  • AlCl3
  • BaCl2
  • CaCl2
  • CeCl3
  • CoCl2
  • CrCl3
  • CuCl2
  • DyCl3
  • ErCl3
  • EuCl3
  • FeCl3
  • GdCl3
  • KCl
  • LaCl3
  • LuCl3
  • LiCl2
  • MgCl2
  • MnCl2
  • NaCl
  • NdCl3
  • NiCl2
  • ScCl3
  • SmCl3
  • SrCl2
  • TbCl3
  • TiCl4
  • TmCl3
  • YbCl3

Für die Berechnung der Säurevolumina wurde die Konzentrationsabhängigkeit der Dichte von Salzsäure, bei 25°C berücksichtigt. Die entsprechenden Werte wurden der Literatur entnommen (Perry_Handbook).

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